… bringt optimale Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Beruf mit

Automobilkaufmann Moritz Arenswald ist auch Kfz-Betriebswirt und möchte gern Filialleiter der Autohaus Peter Gruppe werden. (Foto: Autohaus Peter / Moritz Arenswald)
Moritz Arenswald bezeichnet sich selbst als begeisterten „Autofreak“. Der 24-Jährige aus Nordhausen begann 2017 seine Ausbildung zum Automobilkaufmann in der Autohaus Peter Gruppe. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung im vergangenen Jahr schloss er an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft in Northeim die Fortbildung zum Betriebswirt im Kraftfahrzeuggewerbe an. Sein Hobby hat er damit zum Beruf gemacht. „Was gibt es Schöneres als einen Job, für den man brennt und sich begeistert. Da fällt das Arbeiten gleich viel leichter“, sagt Moritz.

Studienabbruch erlaubt Durchstarten im Traumberuf

Auf seine Berufswahl hatte vor allem sein Onkel großen Einfluss, der ihn mit seiner Begeisterung für Autos ansteckte. In der siebten Klasse absolvierte Moritz ein zweiwöchiges Praktikum in einem Autohaus, das ihm sehr großen Spaß machte. Dennoch stand er nach dem Abitur vor der Wahl: Studium oder Ausbildung? „Ich hatte mich für ein Studium im Bauingenieurwesen entschieden, musste mir jedoch nach vier Semestern eingestehen, dass meine Liebe zum Automobil doch deutlich stärker ist“, gibt Moritz zu. „Danach brauchte ich nicht mehr lange überlegen und für mich war klar: Jetzt muss ich die Lehre zum Automobilkaufmann beginnen. Ich bereue diese Entscheidung bis heute keine Sekunde.“

Ausbildung – Weiterbildung – Führungsposition

Es ist vor allem die Abwechslung und der Kundenkontakt, den Moritz am Beruf des*der Automobilkaufmannes*Automobilkauffrau zu schätzen weiß: „Man hat so viele Möglichkeiten und Bereiche, in denen man nach der abgeschlossenen Berufsausbildung arbeiten kann, beispielsweise im Verkauf, dem Service, der Disposition oder der Verwaltung.“ Die Kund*innen sind es schließlich, die keinen Tag wie den anderen werden lassen. Ihre Anfragen bedeuten jeden Tag aufs Neue spannende Aufgaben und Herausforderungen. „Wer keine Lust hat, jeden Tag dieselbe Arbeit zu machen, Spaß am Umgang mit Kund*innen hat und für das Automobil brennt, sollte auf jeden Fall über eine Ausbildung in diesem Beruf nachdenken“, erklärt der Thüringer. Sein eigener beruflicher Weg zeigt es deutlich: Nach der abgeschlossenen Berufsausbildung stehen durch vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten zahlreiche Karrieren offen, z. B. zum*zur geprüften Automobilverkäufer*in, dem*der Automobilökonom*in oder dem*der Kfz-Betriebswirt*in. Letztere Fortbildung kann man an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft in einem 11-monatigen Vollzeitstudium absolvieren. „Wer nach der Ausbildung sagt, die drei Lehrjahre im Betrieb und in der Berufsschule waren noch nicht genug und später einmal eine führende Position in der Branche innehaben möchte, sollten diesen Abschluss unbedingt anstreben“, rät Moritz.

Kommunikation und Kontaktfreude zahlen sich aus

Moritz Arenswald weiß dabei genau, worauf es in seinem Beruf ankommt: „Für den Beruf sollte man auf jeden Fall sehr kontaktfreudig und kommunikativ sein, denn man hat jeden Tag intensiven Kundenkontakt.“ Auch sind die Begeisterung für das Produkt Auto sowie ein gewisses Verkaufstalent natürlich von großem Vorteil, um maximale Erfolge zu erzielen. Seine Kontaktfreudigkeit und Höflichkeit helfen Moritz jedoch nicht nur in Bezug auf den Umgang mit Kund*innen. „In der Automobilbranche ist es sehr wichtig, offen und freundlich kommunizieren zu können, sei es mit Kund*innen, Kolleg*innen oder den Herstellerfirmen.“ Auch helfe ihm sein Fleiß weiter. „Denn nur durch Fleiß und Leistung kommt man auch im Beruf voran.“ Ebenfalls wichtig sei Optimismus. „Man muss den Veränderungen und dem Wandel der Automobilbranche positiv gegenüberstehen und optimistisch in die Zukunft schauen.“

Mobilitätslösungen sorgen für sichere Zukunft der Automobilbranche

Diese Zukunft des Kraftfahrzeuggewerbes sieht der 24-Jährige positiv. „Die Automobilbranche steht zwar momentan vor einem starken Wandel, speziell in Zusammenhang mit der Umweltpolitik und dem Direktvertrieb der Hersteller, aber Mobilitätslösungen werden von den Konsument*innen immer benötigt“, sagt Moritz. „Wie diese aussehen, kann zwar in Zukunft völlig anders sein als der klassische Autohandel aktuell, aber ein Beruf im Kraftfahrzeuggewerbe hat auf jeden Fall Zukunft. Davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt.“
Seiner eigenen Zukunft blickt Moritz Arenswald ebenfalls positiv entgegen: „Mit meinem abgeschlossenen Studium jetzt und meiner neuen Position aktuell sehe ich mich in fünf Jahren hoffentlich als Leiter einer Filiale unserer Autohaus Gruppe. Mal schauen, ob das auch so klappt.“ Das passende Lebensmotto hat er dafür: „Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.“

Mehr über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten im Kfz-Gewerbe gibt es auf wasmitautos.com

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