Roman Steinhart bei der Deutschen Meisterschaft „IT Network Systems Administration“ 2019 bei der Computacenter AG & Co. oHG in München. (Foto: Computacenter)

„Learning from the best around the world in IT“ heißt ein virtueller Wettbewerb, der von WorldSkills UK ins Leben gerufen wurde. Über vier Wettbewerbstage kommen Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt darunter zum Beispiel Japan, Südafrika, Südkorea oder Brasilien zusammen, um ihr IT-Wissen unter Beweis zu stellen. Auch Roman Steinhart und Leon Kura aus Deutschland sind dabei. Sie werden bei den EuroSkills in Graz im September 2021 die deutschen Farben in der Disziplin „ICT Specialists“ vertreten. Am 24. und 25. April haben die beiden bereits die erste Wettbewerbsrunde bestritten.
Bei diesem virtuellen Wettbewerb geht es darum, die Wettbewerbssituation der WorldSkills so gut wie möglich nachzustellen und die verschiedenen Kompetenzbereiche mit einzubeziehen.

Diese Bereiche sind

  • Client/server environment
  • Networking environment
  • The Internet of Things, DevOps and programmability environment
  • Troubleshooting and secret challenges

Am 1. und 2. Mai findet die zweite und letzte Wettbewerbsrunde statt. Wir haben Roman Steinhart gefragt, was sein Eindruck vom bisherigen Wettbewerb ist.

Welchen Vorteil siehst du für dich in diesem virtuellen Wettbewerb?
So ein Wettbewerb, auch wenn er nur virtuell stattfindet, gibt uns die Möglichkeit, das was wir trainiert haben in einer Wettbewerbssituation umzusetzen und herauszufinden, wo noch nachgearbeitet werden muss. Zudem bekommt man ein Gefühl dafür wie so ein internationaler Wettbewerb ablaufen kann und mit welchen Leuten man da so zu tun hat.
Besonders interessant in diesem Fall ist, dass der Skill39 sich inhaltlich etwas wandelt. Bestehende Module/Inhalte werden zusammen geführt, neue kommen dazu. Dieser Wettbewerb ist der erste, der die neuen Module/Inhalte in einem Wettbewerb umsetzt. Von daher ist es interessant zu sehen, wo die Reise hingeht.

Kannst du kurz erläutern wie so ein virtueller Wettbewerbstag für dich aussieht?
Etwa eine halbe Stunde vor Beginn treffen sich alle Teilnehmer in einem Zoom-Meeting. Dort erhalten wir Zugriff auf die Wettbewerbsumgebung und eventuelle Unklarheiten werden geklärt. Wenige Minuten vor Beginn erhalten wir das Test-Projekt und wir werden in separate Meeting-Räume verteilt, damit wir ungestört arbeiten können. Nach Ablauf der Zeit schaltet sich die Wettbewerbsumgebung automatisch ab. Etwas Small-Talk: Was denken die Competitor über das heutige Test Projekt?“, „War es machbar?“ etc. Im Anschluss treffen sich Leon und Ich mit unserer Expertin Almut zu einer kurzen Nachbesprechung. Auch wenn es eine virtuelle Veranstaltung ist verbraucht das durcharbeiten eines Moduls einiges an Kraft und Energie, das heißt danach erstmal irgendwie runterkommen.

Hast du die Gelegenheit in den Austausch mit anderen Teilnehmern aus den anderen Ländern zu kommen?
Man muss leider sagen, dass die Interaktion zwischen den Teilnehmern etwas kurz kommt. Alles dreht sich um den Wettbewerb selbst, drum herum gibt es kaum etwas.

Wie schätzt du deine eigene Leistung bisher ein und was hast du schon für dich gelernt?
Das ist schwer zu sagen. Wie oben schon geschrieben gibt es einige Veränderungen – gerade auch was die Inhalte und Themen angeht.
Grundsätzlich ärgert man sich über alles was man nicht hinbekommen hat oder nicht auf dem Schirm hatte. Allerdings haben die anderen Teilnehmer mit genau den selben Herausforderungen zu kämpfen.

Wir wünschen Roman und seinem Teampartner Leon sowie unserer Bundestrainerin Almut Leykauff-Bothe weiterhin viel Erfolg für den Wettbewerb und sind gespannt auf das Ergebnis.