Lukas Adler und Timo Späth gewannen bei den WorldSkills Leipzig 2013 Bronze im Skill "Mechatronik".

Lukas Adler und Timo Späth gewannen bei den WorldSkills Leipzig 2013 Bronze im Skill „Mechatronik“.

Das Unternehmen SICK AG ist Gründungsmitglied von WorldSkills Germany und einer der weltweit führenden Hersteller von intelligenten Sensoren und Sensorlösungen für die Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation.

Im aktuellen WorldSkills Germany-Magazin spricht Benno Bohn, Ausbildungsleiter bei SICK, darüber, wie das Unternehmen das Potenzial erfolgreicher Teilnehmer an internationalen und nationalen Berufswettbewerben in der Ausbildung nutzt:

Im Flur unserer Ausbildungsabteilung hängt eine große Zahl an Urkunden und Auszeichnungen von nationalen und internationalen Berufswettbewerben, Berufe-Welt- und -Europameisterschaften. Seit 1993 eschäftigen wir uns bei der SICK AG intensiv damit, angehenden Facharbeitern eine Erweiterung ihrer fachlichen Qualifikationen zu ermöglichen. Primär kann jeder Auszubildende im gewerblich-technischen und im IT – Bereich, der die Altersgrenze noch nicht erreicht hat und Interesse, Motivation und Begeisterung mitbringt, an den WorldSkills teilnehmen.

Ohne eine gezielte Vorbereitung kann genauso wie im sportlichen Bereich, nicht mit Erfolgen gerechnet werden. Jeder Azubi, der sich für eine Teilnahme entscheidet, muss bereit sein, auch persönliche Zeit einzubringen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch eine Vorbereitung mit Ausbildungskollegen und somit vermeintlichen Mitbewerbern die Qualität des Trainings erhöht. Daher fördern wir gezielt auch die Teilnahme mehrerer Interessenten.

SICK AG - WorldSkills Germany MitgliedWas ist aber der eigentliche Benefit und Grund, warum die SICK AG sich sehr rege bei mehreren Berufen engagiert? Die Urkunden, welche die Wände zieren geben ein tolles Bild bezüglich Kontinuität und Qualität, sie sind aber nur der optische Beleg für einen sehr viel größeren Mehrwert. Das Engagement bei den nationalen und internationalen Wettbewerben in den Skills CNC-Dreher, IT-Software Business Solutions, Elektroniker und Mechatroniker verschafft uns gleich mehrere Vorteile.

Demografische Entwicklung und Fachkräftemangel sind heute bei der Nachwuchsgewinnung ein wesentlicher Faktor. Immer mehr wird dies zu einer Herausforderung bei der Besetzung der gesuchten Positionen. Durch unsere Teilnahme an den Wettbewerben in mehreren Skills demonstrieren wir den angehenden Auszubildenden, wie attraktiv ein entsprechender Beruf sein kann. Und wir zeigen auf, welche fachlichen Entwicklungsmöglichkeiten es gibt.

Sehr viele ehemalige Teilnehmer haben das Format „Berufswettbewerb“ für sich als Sprungbrett genutzt, um sich bei der SICK AG auch persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. Hier ist dann die eigentliche Verbindung zur Fachkräfte-Entwicklung. Die „Ehemaligen“ haben ihr Potential weiter eingesetzt und entwickelt, sind heute als Ingenieur oder Führungskraft zuverlässige Säulen im Unternehmen. Simon Trautmann war als Elektroniker bei den WorldSkills 1997 dabei und ist jetzt Gruppenleiter im Bereich Elektronikentwicklung. Die Teilnehmer an den WM der Berufe 2007 Stephan Walter und Dennis Lipschinski sind gefragte Softwareentwickler, Florian Kuri Hardwareentwickler. SICK-Teilnehmer bei der Heim-WorldSkills in Leipzig 2013 Silas Gschwender und Timo Späth gehen ihren Weg im Unternehmen, der „bronzene“ Lukas Adler ist zur Zeit von uns an die DHBW zum Studium entsandt. Es gibt sogar einen ehemaligen Teilnehmer, für den dies das Sprungbrett zur Promotion war und der heute für die SICK AG als Doktor der Informatik neue Produkte entwickelt.

Nicht zu vergessen: Auch für die Ausbilder sind die WorldSkills eine Bereicherung. Sicherlich hat der Ausbilder einen Mehraufwand durch die Vorbereitung seines Schützlings, der nicht zu unterschätzen ist. Die Chancen und Perspektiven wiegen das aber definitiv wieder auf. In der heutigen Zeit ist das Netzwerken zu einer sehr wichtigen Säule im Berufsleben geworden. Das Engagement für den Wettbewerb bietet den Ausbildern eine ausgesprochen gute Basis, um hier aktiv zu sein und sich wie die Teilnehmer persönlich aber auch fachlich weiterzuentwickeln.

Mein Fazit: Das Engagement hat sich sehr für alle Beteiligten gelohnt, und wird sich auch in Zukunft lohnen. Von den Mit-Azubis, die mit ihren WM-Kollegen mitfiebern, über den Ausbilder, der den Teilnehmer fachlich fit macht und motiviert, und natürlich den Teilnehmer selbst bis hin zum Unternehmen.

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