Gruppenfoto mit Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Gruppenfoto mit Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (Foto: ZDB)

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe ist Wirtschaftsverband, Arbeitgeberverband und Technischer Verband.

Als starker Wirtschaftsverband vertritt der ZDB die Belange der inhabergeführten, mittelständischen Bauunternehmen gegenüber der Politik, in der Verwaltung und in der Öffentlichkeit mit dem Ziel, faire Rahmenbedingungen für mittelständische Bauunternehmen zu erreichen.

Als Arbeitgeberverband vertritt er in der Tarif- und Sozialpolitik die Interessen seiner Betriebe und setzt sich bei den Sozialpartnern für eine innovative Tarifpolitik ein. Gegenüber Bundestag, Bundesregierung und Bundesrat setzt sich der ZDB für neue gesetzliche Rahmenbedingungen ein, die die Tarifpolitik flankieren.

Als technischer Verband bietet der ZDB seinen Mitgliedern zukunftsorientierte Dienstleistungen. Die Mitgliedsunternehmen erhalten aktuelle Informationen über neueste technische Entwicklungen, egal ob es sich um neue oder überarbeitete Normen, um technische Merkblätter oder um Sicherheitshinweise bei Gefahrstoffen handelt. Dabei vertritt der ZDB die Interessen seiner Mitglieder in nationalen und internationalen Normungsgremien.

Berufsausbildung

Die Berufsbildung hat einen hohen Stellenwert im Baugewerbe. Das deutsche Baugewerbe steht für bestens ausgebildete und hoch qualifizierte Beschäftigte, die mit ihrer Arbeit die Qualität der Bauleistungen sicherstellen. Qualität kommt von Qualifikation, Basis dafür ist die duale Ausbildung. Ca. 80 % der Lehrlinge am Bau werden durch die Betriebe des Baugewerbes in 18 Bauberufen ausgebildet. Die Branche investiert rund 600 Mio. Euro jährlich in die Ausbildung ihres Berufsnachwuchses. Seit 1951 führt der ZDB die Deutschen Meisterschaften in den bauhandwerklichen Berufen durch und ermöglicht den Besten der Besten in ausgewählten Berufen die Teilnahme an internationalen Berufswettbewerben.

Mit der Entwicklung eines bundeseinheitlichen Systems der Aufstiegsfortbildung, vom Vorarbeiter, über den Werkpolier bis hin zum Geprüften Polier, bietet das Baugewerbe hervorragende Karrieremöglichkeiten für junge Menschen. Die Meisterausbildung nach der erfolgreichen Gesellenprüfung ermöglicht den Weg, einen eigenen Betrieb zu gründen und zu führen.

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