Team Germany fährt mit hohen Erwartungen zur Berufe-EM

Nur noch wenige Stunden, dann beginnen im französischen Lille, der Hauptstadt der Region Nord-Pas-de-Calais an der Grenze zu Belgien, die 4. EuroSkills, Europameisterschaften der Berufe. Mehr als 400 beruflich qualifizierte Fachkräfte im Alter bis 25 Jahre aus 25 europäischen Ländern kämpfen vom 2. bis 4. Oktober um Titel, Medaillen und beste Leistungen in Berufsdisziplinen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungsbereich. Das Team von WorldSkills Germany und Zentralverband des Deutschen Handwerks geht mit 21 jungen Talenten in 15 Einzel- und Teamwettbewerben an den Start, die sich zuvor in regionalen und nationalen Ausscheiden qualifiziert hatten.

„Die Erwartungen an unsere Teilnehmer für ein erfolgreiches Abschneiden in Lille sind hoch. Aber wir sind bestens vorbereitet und präsentieren uns mit einer starken Mannschaft“, gibt sich Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany, betont optimistisch. Die deutsche Mannschaft hatte bei den bisher drei EuroSkills alle zwei Jahren stets zahlreiche EM-Titel, Medaillen und Exzellenzauszeich-nungen geholt – zuletzt 2012 im belgischen Spa. Dort sind die beiden deutschen Starter im Teamwettkampf Mobile Robotik sogar mit dem Albert-Vidal-Award als „Beste Europäer“ geehrt worden.

„Daran wollen wir im Teamergebnis anknüpfen. Vergessen dabei aber nicht, dass sich in Lille die Elite der Fachkräfte in den jeweiligen Berufen miteinander misst – und zu diesem Kreis der Besten in Europa zu gehören, ist für alle deutschen Teilnehmer ein großer Gewinn und Ansporn. Jeder von ihnen erfährt durch dieses unvergessliche Erlebnis der Wettkämpfe einen enormen Schub in den eigenen Fähigkeiten und der Persönlichkeitsentwicklung“, motiviert Romer auch andere junge Leute, sich an Berufswettbewerben im Handwerk oder Industrie zu beteiligen. „Ein EM-Titel ist verdienter Lohn für zahlreiche Trainingsstunden und Anstrengungen auch in der Freizeit, das in der Vorbereitung auf Lille Erlernte bleibt aber in jedem Fall als Handwerkszeug für den künftigen beruflichen Weg eines jeden.“

Der Technische Delegierte Hendrik Voß, Zentralverband des Deutschen Handwerks, ergänzt: „Jeder in Lille Teilnehmende ist für viele junge Menschen daheim ein Vorbild, vor allem auch als Botschafter der jeweiligen Berufe. Seit vielen Jahren bietet diese Form der Wettbewerbe – ob national oder wie in Lille international – eine einzigartige Plattform, um die Vorzüge unserer dualen betrieblichen Ausbildung und die Attraktivität der Berufe insgesamt in Deutschland unter Beweis zu stellen.“

Das Ziel des Teams Germany ist klar für die Tage ab Mittwoch: „Wir rocken Lille!“ Heißt: Wissen, Können und Fertigkeiten abrufen, das Beste geben, mit Power und starkem Nervenkostüm aber auch Freude beim Wettkampf dabei sein – und am Sonntag bei der Siegerehrung ganz oben auf dem EM-Treppchen stehen.

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