Digital Youngsters - Wettbewerb Worldskills Germany

Wie sieht dein Arbeitsplatz der Zukunft aus?

Wie wirst du 2030 arbeiten?

Zeig uns deine digitale Arbeitswelt von morgen.

Das Projekt

Die digitale Zukunft und die erfolgreiche Entwicklung eines zukunftsorientierten Berufsbildes im Zeitalter von Industrie 4.0 haben eine maßgebliche Säule in der beruflichen Ausbildung.
Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und sie verändert die Aus- und Weiterbildung. Wie werden wir in Zukunft ausbilden? Welche Potentiale bieten sich und welche Herausforderungen sind zu lösen? Wie verändern sich Lern- und Arbeitsprozesse?
Mit dem Projekt Digital Youngsters und der konkreten Aufgabenstellung „Wie sieht DEIN Arbeitsplatz von morgen aus?“ sollen diese Aspekte aus der Praxisperspektive untersucht werden. Die Teilnehmenden sind methodisch und inhaltlich frei in der Wahl ihres Vorgehens.

Projektziel

Entwicklung digitaler Kompetenzen bei Auszubildenden Entwicklung und Umsetzung von Zukunftsvisionen
„Mein Arbeitsplatz von morgen“ aus der Praxisperspektive

  • Gewinnen und begeistern junger Menschen, sich an beruflichen Wettbewerben zu beteiligen und ihre Fähigkeiten zu trainieren.
  • Begleiten und gestalten der digitalen Transformation in der beruflichen Bildung.

Wer kann teilnehmen?

Auszubildende 2. und 3. Ausbildungsjahr, interdisziplinäre Teams

Wettbewerbsumsetzung

5 Projektphasen (siehe unten)

Finale

Öffentliche Abschluss-Präsentation und Endmontage der Projekte und Konzepte auf der didacta 2017 in Stuttgart

Ansprechpartnerin WorldSkills Germany

Christiane Karn: karn@worldskillsgermany.com

Melden Sie Ihre Azubis mit dem entsprechenden Formular an oder direkt bei Christiane Karn: karn@worldskillsgermany.com

Den Wettbewerbsflyer können Sie hier runterladen >>

Hintergrundinformationen

Das Projekt - weitere Informationen

Digitale Transformation in der Aus- und Weiterbildung
Die digitale Zukunft und die erfolgreiche Entwicklung eines zukunftsorientierten Berufsbildes im Zeitalter von Industrie 4.0 haben eine maßgebliche Säule in der beruflichen Ausbildung.
Eine digitale Veränderung muss sich dabei in das bestehende Ausbildungsgefüge einpassen. Sie braucht Akzeptanz bei Ausbildern und im Betrieb vor Ort. Dann kann sie aktiv wirken und die Struktur auch von innen heraus erneuern.
Dabei bietet die Digitalisierung eine Chance für Zielgruppen, die mehr Unterstützung brauchen bzw. mehr Förderbedarf haben und die mit den traditionellen Ausbildungswegen überfordert scheinen.
Digitalisierung biete auch die Chance, die Berufe zeitgemäß zu gestalten, um gute Fachkräfte für die Berufe zu gewinnen und zu halten.
Digitalisierung kann auch helfen, die Durchlässigkeit der Bildungssysteme zu verstärken und damit die vermeintliche Kluft zwischen akademischer und dualer beruflicher Bildung zu verringern.
Um die digitale Transformation der beruflichen Bildung aus der Praxisperspektive aufzuzeigen, wird ein berufs- und branchenübergreifendes Gemeinschaftsprojekt initiiert, in dem Auszubildende aus Skills aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung gemeinsam eine Aufgabe lösen.

Das Projekt witrd durch WorldSkills Germany kontinuierlich begleitet.

Das Ziel

Digital Youngsters verfolgt mehrere Ziele:
a) Entwicklung und Umsetzung von Zukunftsvisionen berufsübergreifend aus der Praxisperspektive
b) Einsatz und Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen bei Auszubildenden
c) Schaffung von Transparenz zum Status Digitalisierung 2016 berufs- und branchenspezifisch

Die Zielgruppe

Auszubildende aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr, interdisziplinäre Teams
Die Auszubildenden, die in einem Projektteam arbeiten, stammen idealerweise aus unterschiedlichen beruflichen Bereichen.

Ausschreibung und Projektstart/ Ansprechpartner WorldSkills Germany

Ausschreibung und Projektstart: laufendes Schuljahr/Ausbildungsjahr 2016
Ansprechpartner WS G: Christiane Karn (karn@worldskillsgermany.com)

Die Umsetzung - 5 Projektphasen

Das Projekt umfasst mehrere Phasen: von der Ausschreibung, der Teamzusammenstellung über die Einreichung und Präsentation der Konzepte bis zur Endmontage auf der didacta 2017 in Stuttgart.
Ausbildungsleiter, Berufsschullehrer und Auszubildende erhalten gezielt die Einladung, am Projekt teilzunehmen. Sie stellen mindestens ein 3er oder 4er-Team zusammen: entweder besteht das Team aus Mitgliedern aus einem Beruf oder, wünschenswert, um den disziplinären Charakter zu realisieren, aus Auszubildenden verschiedener Ausbildungsberufe.
Das Projekt mit Wettbewerbscharakter soll als AG in die Ausbildung integriert werden, damit das Team die Möglichkeit hat, sich einmal pro Woche für einen Nachmittag der Projektarbeit zu widmen.

Projektphase 1

Zeitraum: Mai – Juni 2016

Anmeldung, Teametablierung, Recherche digitale Trends berufsspezifisch im Vgl. Beruf im Jahr 2000
Im ersten Schritt setzen sich die teilnehmenden Gruppen mit folgenden Fragen auseinander:
„Was sind die neuesten Trends in eurem Beruf, was sind die digitalen Neuerungen? Wie sah es in meinem Beruf 2000 aus?“
Das Team recherchiert und sammelt Informationen und fasst diese entsprechend zusammen.
Der Lösungsweg und die Form der Lösungsbeschaffung sind freigestellt. Es soll bewusst keine Vorgabe und Einschränkung gemacht werden. Es ist notwendig, die Prozesse des Lösungsweges und der Lösungsbeschaffung zu dokumentieren.

Die Ergebnisse der Recherche werden WorldSkills Germany zur Verfügung gestellt.
In dieser Phase wird gleichzeitig die wichtige Gruppenbildung vorgenommen und soziale Kompetenzen, Teamfähigkeit und Denken in komplexen Strukturen werden angeregt.

Projektphase 2

Zeitraum: Konzepteinreichung nach den Sommerferien, spätestens bis Mitte September 2016

Entwicklung eines Konzeptes: Umsetzung der digitalen Trends in einem Projekt: Mein digitaler Arbeitsplatz von morgen.
Die teilnehmenden Teams erhalten bei der Anmeldung ein Manual zum Aufbau des Konzeptes.
Im zweiten Schritt geht das Team der Frage nach: „Wie können die digitalen Trends aus den Berufen deines Teams in ein Projekt umgesetzt werden: unter der Zielrichtung, wie sieht die Welt von Morgen in eurem Arbeitsumfeld aus? Wie wirst du 2030 arbeiten? Wie sieht dein Arbeitsplatz dann aus?“
So kann ein Team bspw. das „Smart Home“ von morgen aus der Sicht seiner eigenen Kompetenzbereiche gestalten.
Ein anderes Team kann Arbeitsprozesse im Unternehmen neu definieren und in neuen Produktionsformen darstellen, in denen zum Beispiel 3-D-Drucker und Automation eine große Rolle spielen.
Diese Phase betont besonders die Kompetenzfelder „Kreativität, Konzeption, Realisation und Fachwissen“

Projektphase 3

Zeitraum: Zweite Septemberhälfte

Konzeptpräsentation vor der WorldSkills Germany Jury: Projektbeschreibung und Detailerläuterung
Eine Jury bewertet und entscheidet, welche Projekte in die Realisierungsphase gehen.
Alle Projektteams erhalten zu diesem Zeitpunkt ein Teilnahmezertifikat „Digital Youngsters“.
Die Teams, die nicht in die Realisierungsphase gehen, erhalten eine Anerkennung.
Die ausgewählten Projekte werden mit einem Budget für die Realisierungsphase ausgestattet.

Projektphase 4

Zeitraum: Okt 2016 – Jan 2017

Umsetzung ausgewählter Projekte
Im vierten Schritt werden die ausgewählten ca. 3-4 Teams mit einem entsprechenden Budget ausgestattet. Sie setzen Teilmodule oder auch das gesamte Konzept um.
Grundsätzlich sind sie selbst für Lösungsweg und Realisierung verantwortlich.
Ein Coach (Ausbilder oder Experte WS G) begleitet den Prozess und gibt Hilfe, wenn gewünscht. Dies mit Unterstützung aus der Berufsschule und Ausbildungsabteilung.

Projektphase 5

Zeitraum: Februar 2017

Endmontage und Präsentation der Zukunftsvisionen
Ausstellung/Präsentation aller erarbeiteten und eingereichten Projekte.

Im finalen Schritt erfolgt auf einer Publikumsmesse die Endmontage und Präsentation der realisierten Konzepte bzw. der Modelle von Zukunftskonzepten.
Dabei werden während des laufenden Messebetriebes die finalen Arbeiten durchgeführt.
Eine Jury bewertet die finalen Arbeiten und Vorgehensweisen.
Die Teams erklären und präsentieren ihr Konzept.
Stressresistenz, Präsentationsfähigkeit und Kommunikationskompetenzen sind neben fachlichen Skills wesentlich.
Eine Jury prämiert am letzten Wettbewerbstag die Sieger. Alle erhalten in gestaffelter Weise eine Belohnung bzw. Siegerprämie.
Parallel zum Wettbewerb findet eine Ausstellung aller im Wettbewerb erstellten Konzepte statt, so dass auch die anderen Teams mit ihren Konzepten eine Wertschätzung und Präsentation erhalten.