Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries mit vier der fünf Finalteams des WorldSkills Germany-Wettbewerbs "Digital Youngsters" sowie Hubert Romer (Geschäftsführer WSG, links) und Prof. Dr. Christoph Igel (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI, 4. v.l.).

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries mit vier der fünf Finalteams des WorldSkills Germany-Wettbewerbs „Digital Youngsters“ sowie Hubert Romer (Geschäftsführer WSG, links) und Prof. Dr. Christoph Igel (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI, 4. v.l.).

Mit dem Thema „Digitalisierung und berufliche Qualifizierung – Intelligente Bildungsnetze für die digitale Arbeitswelt“ war eine gut besuchte Veranstaltung im Smart Data Forum in Berlin überschrieben. Und weil sie einige gute Ideen beizutragen hatten, waren die Bundessieger und Finalteams des WorldSkills Germany-Wettbewerbs „Digital Youngsters“ hier genau richtig. Vor Beginn des Forums nahm sich Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries ausreichend Zeit, um bei den Azubis vorbeizuschauen und sich ausführlich über die dort präsentierten Zukunftsvisionen der Arbeitsplätze von morgen zu informieren. Nach ihren Worten gibt es viele gute Ideen und Angebote, die es gilt, stärker zu erkennen und zu multiplizieren. Die berufliche Qualifizierung ist ein wichtiger Teil von Industrie 4.0, aber die Dynamik müsse aus den Betrieben und auch von den Mitarbeitern selbst heraus kommen.

Gastgeber Prof. Dr. Christoph Igel, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI, hatte Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft eingeladen, die aus verschiedenen Blickwinkeln in den Panels zum Thema diskutierten. Nach seiner Meinung stehe das Ampelsystem des deutschen Bildungssystems auf gelb, bei beruflicher Bildung sogar zwischen gelb und rot. Mehr Innovation und Breite in Aus- und Weiterbildung mahnte er an. Neben dem Dialog und der Debatte zwischen allen Beteiligten müsse aber auch stärker das Wie des konkreten Gestaltens und Umsetzens der Bildungsanforderungen durch die Digitalisierung verabredet werden.

Nach den Worten von Saskia Esken (MdB/SPD) muss digitale Bildung nicht nur zum Arbeiten, sondern vor allem zum Leben im digitalen Wandel befähigen. Wie Digitalisierung die berufliche Bildung verändert, wie Lernende und Lehrende mit dem Thema und den Anforderungen umzugehen haben oder, wie sich Bildungsbiographien in vernetzten Welten heute und in Zukunft gestalten – darüber und über viele weitere Aspekte sprachen die Experten aus Berufsschulen, Universitäten, Industrie- und Handwerksunternehmen, Start-ups. Mehr Transparenz über bereits Vorhandenes auf dem Bildungsmarkt, bessere Rahmenbedingungen aber auch der Aufruf „Einfach machen!“ über Länder-, Unternehmens- oder Verbändegrenzen hinweg wurden u.a. als Fazit gezogen.

Mehr zum Wettbewerb „Digital Youngsters“ gibt’s hier >>

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) begleitet mit dem Educational Technology Lab (EdTec) unter Leitung von Professor Dr. habil. Christoph Igel den bundesweiten Wettbewerb „Digital Youngsters“ aus wissenschaftlicher Perspektive. Innovative Projekte zur Gestaltung des digitalen Arbeitsplatzes und der beruflichen Qualifizierung von morgen stehen im Fokus von Forschung und Entwicklung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des international ausgewiesenen Kompetenzzentrums für zukunftsweisende Bildungstechnologien, Informations- und Wissensmanagement. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: http://www.dfki.de/web/forschung/edtec

Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich die Samsung Electronics GmbH für die Exzellenz in der Berufsbildung ein und fördert die digitale Weiterentwicklung nicht-akademischer Berufe. Gemeinsam mit WorldSkills Germany engagiert sich Samsung dafür, junge Menschen auf die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt vorzubereiten und und sie dazu zu befähigen, die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Weitere Informationen unter: http://www.samsung.com/de/aboutsamsung/samsung/projekte.html

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