Tim Herrmann erzielte bei der Deutschen Meisterschaft 2018 Silber. Er vertrat Deutschland im letzten Jahr bei der Europameisterschaft der Berufe, den EuroSkills Graz 2021, und gewann dort die Goldmedaille. (Foto: Frank Erpinar)
Die Deutsche Meisterschaft in der Disziplin „Industriemechanik“ findet diesmal in gestreckter Version statt. So mussten die Teilnehmer ihre Aufgaben bisher an unterschiedlichen Standorten, nämlich in ihren jeweiligen Betrieben, und in einem vorgegebenen Zeitraum absolvieren. Die Vorrunde ist nun abgeschlossen und es konnten sich vier Fachkräfte für das Finale im März qualifizieren.

Die Wettbewerbsaufgaben hatten es dabei in sich. Den Wettkämpfern wurden die Aufgabenpakete in die Unternehmen geschickt und wurden dann von ihnen bis zu einer vorgegebenen Deadline bearbeitet. In verschiedenen Modulen standen konventionelles Drehen, konventionelles Fräsen sowie die manuelle Bearbeitung (Feilen, Bohren, Sägen) auf dem Programm. Darüber hinaus stellten sich alle Teilnehmenden in einem virtuellen Interview vor und es wurde Fachwissen abgefragt.

Die vier Finalisten kämpfen nun vom 7. bis 11. März 2021 bei der Viega GmbH & Co. KG im Werk Großheringen gegeneinander um den Meisterschaftstitel. Die Besten bilden dann die Nationalmannschaft der Disziplin Industriemechanik. Nach weiteren Trainings wird dann entschieden, wer von ihnen Deutschland im Oktober 2022 bei den WorldSkills in Shanghai vertreten wird. Die Chance auf so ein großes Ereignis haben Timur Henn (Knipex–Werk C. Gustav Putsch KG), Lukas Kirchner (Sandvik Tooling Supply Schmalkalden), Janne Lars Stroh (Hahn Automation) und Leon Seifert (Viega GmbH & Co. KG).

Wir drücken allen Teilnehmern die Daumen!