Paul mit Ministerpräsident Kretschmer, seinem Vater (links) und Bundestrainer und WorldSkills Germany-Experte André Schnabel (rechts).
Paul mit Ministerpräsident Kretschmer, seinem Vater (links) und Bundestrainer und WorldSkills Germany-Experte André Schnabel (rechts).

Paul Schärschmidt wurde bei den EuroSkills Budapest 2018 Vize-Europameister im Skill Anlagenmechaniker SHK. Seitdem geht er sowohl wieder seinem alltäglichen Berufsleben nach, erhält gleichzeitig aber auch Einladungen zu verschiedenen Veranstaltungen. Besonders stolz ist er, Persönlichkeiten, wie den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, zu treffen. Darüber hinaus erhielt Paul eine Ehrung der besonderen Art. Von beidem hat er uns erzählt:

„Letzte Woche Donnerstag war ich gemeinsam mit meinem Vater und meinem Bundestrainer André Schnabel zum Neujahrsempfang der’Vereinigung Sächsischer Wirtschaft VSW‘ eingeladen. Hier habe ich unter anderem den sächsischen Ministerpräsidenten getroffen. Er hatte mir bereits vor den EuroSkills viel Glück gewünscht und hat mich nun auch zu meinem Erfolg beglückwünscht. Herr Kretschmer hatte sich über mein Abschneiden bei der EM kundig gemacht und gesagt, dass es ihn stolz macht. Denn durch Fachkräfte wie mich sähe man, dass der Mittelstand in Sachsen blüht. Das war für mich auf jeden Fall eine tolle Sache.

Am Samstag war ich dann zum Neujahrsempfang der Stadt Markranstädt eingeladen. Der Bürgermeister hatte mich damals direkt nach meiner Rückkehr aus Budapest bereits beglückwünscht und mir gesagt, dass er mich gern noch einmal einladen würde. Und das hat er jetzt gemacht. Das war für mich eine totale Überraschung, da ich mich in das goldene Buch der Stadt Markranstädt eintragen durfte. Lustig war, dass sich eine Seite vor mir im Buch erst vor Kurzem Ministerpräsident Kretschmer eingetragen hatte. So hat sich der Kreis da auch wieder geschlossen und das macht mich natürlich umso stolzer, wenn ich mit unserem Ministerpräsidenten in einem Buch stehe. Wenn dann in 100 Jahren mal das Buch aufgeschlagen wird und da mein Name steht. Das ist schon cool. Zumal es ja eben auch Markranstädt ist und das unser Haupteinzugsgebiet unserer Firma ist. Das macht mich noch glücklicher.

Paul setzt seine Unterschrift in das goldene Buch der Stadt Markranstädt.
Paul setzt seine Unterschrift in das goldene Buch der Stadt Markranstädt.

Da der Neujahrsempfang eine öffentliche Veranstaltung war, war auch viel Kundschaft von uns da. Das hat mich noch stolzer gemacht. Die kamen dann zu mir und erzählten, wie viel sie schon über meinen Erfolg gehört und gelesen haben. Ich bin mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen und konnte da auch nochmal sehr gut Werbung für die WorldSkills und die EuroSkills machen. Man merkt schon, dass die Leute gar nicht so richtig wissen, dass es so etwas wie die Meisterschaften in Berufen gibt. Sie haben mich dann auch noch einmal alle beglückwünscht. Das war wirklich eine riesige Sache für mich.
Persönlich bringen mir natürlich auch die Kontakte etwas. Man sieht, wie weit man es eben doch mit seinem Handwerk schaffen kann. Da sind natürlich auch die ganzen Politiker, aber das sind ja auch nur Menschen. Aber die trifft man ja trotzdem nicht alle Tage.

Bevor ich meinen Beruf erlernt habe, habe ich Leistungssport gemacht und habe da natürlich auch immer alles gegeben und an deutschen Meisterschaften teilgenommen. Aber da habe ich es nie geschafft, mal mit solchen Leuten wie dem Ministerpräsident ins Gespräch zu kommen. Und wenn ich das jetzt mit meinem Beruf schaffe, also mit dem, was ich quasi mein ganzes Leben lang mache und womit ich mein täglich Brot verdiene, ist das natürlich noch viel besser. Auch zu sehen, dass die Leute mitfiebern und mitfeiern und dann auch verstehen, wie viel auch dahinter steckt, auch im Vergleich zum Leistungssport.

Pauls Eintrag im goldenen Buch der Stadt Markranstädt.
Pauls Eintrag im goldenen Buch der Stadt Markranstädt.

Es ist für mich persönlich einfach eine riesige Sache und eine wirklich große Ehre. Ich glaube, es ist auch einfach das beste Zeichen für junge Leute, damit die sehen ‚Hey, das Handwerk ist angesehen und ich werde gebraucht und unterstützt‘. Es ist nicht so, dass man auf der Strecke bleibt und nachdem man gelernt hat, vielleicht nicht übernommen wird. Es ist einfach das richtige Zeichen vom Ministerpräsidenten und dem Bürgermeister an die jungen Menschen, dass man wirklich etwas erreichen kann. Natürlich kann nicht jeder gleich Vize-Europameister werden. Muss ja aber auch nicht. Es ist eben ein Ansporn für junge Menschen, ihr Bestes zu geben. Und es ist einfach eine gute Werbung für die Berufe.“

Wir gratulieren Paul zu diesen tollen Auszeichnungen und freuen uns, dass unsere Champions sowohl aus der Bevölkerung, gerade aber auch von Politikern eine solche Anerkennung erfahren.

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