Den Teilnehmern des Nationalwettbewerbs sieht man es an: der Wettkampf war spannend, aber auch anstrengend. Sie haben eine tolle Leistung erbracht!

Den Teilnehmern des Nationalwettbewerbs sieht man es an: der Wettkampf war spannend, aber auch anstrengend. Sie haben eine tolle Leistung erbracht!

Montieren, verdrahten, programmieren, prüfen, in Betrieb nehmen – unter enger Zeitvorgabe sahen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit diesen Aufgaben im Finale des Deutschen Nationalwettbewerbs im Berufsfeld Elektroinstallation, welches vom 22.10.2018 bis 25.10.2018 stattfand, konfrontiert. Dabei hatte Kai Rigterink von der ENSO AG in Dresden am Ende die stärksten Nerven und setzte sich gegen seine beiden Mitstreiter Marcel Uchlier, ebenfalls von der ENSO AG Dresden, und Brandon.

Berndt von der Stromnetz Berlin GmbH durch. Mit großem Geschick, einem ausgesprochen guten Organisationstalent und viel technischem Know-how meisterte der 21-Jährige aus Sachsen den Wettbewerb als bester Elektroinstallateur. Er und seine beiden Mitstreiter haben nun die Chance, sich unter Anleitung von WorldSkills-Germany-Experte Klaus Drasdo für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft der Berufe im russischen Kazan im August 2019 zu qualifizieren.

Beim WorldSkills Germany-Nationalwettbewerb stellten sich auch die Teilnehmerin Elisa Welling sowie die beiden jungen Elektroinstallateure Oskar Neumann und Sebastian Schoenebeck den Aufgaben in der Teamarbeit außerhalb der Wertung. Die drei Nachwuchskräfte lernen im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin (ALBBW), das junge Menschen mit Behinderung und besonderem Förderungsbedarf ausbildet.
Vier Tage lang war das Ausbildungszentrum der Vattenfall Wärme Berlin AG ein Schauplatz junger und sehr talentierter Elektroinstallationsfachkräfte, die ihr Können vor den Augen einer Fachjury und zahlreicher interessierter Besucherinnen und Besucher unter Beweis stellten. Dabei mussten sie in einem Zeitrahmen von 20 Stunden vielfälftige Aufgaben lösen. Zunächst galt es für die Wettbewersbteilnehmerinnen und -teilnehmer, eine elektrische Anlage zur Steuerungs- und Gebäudeautomatisierung in einer Montagekabine zu montieren. Im Anschluss mussten sie diese elektrische Anlage in einem Verteiler-Schaltschrank bestücken und die gesamte Anlage verdrahten.

Kai Rigterink und Bundestrainer Klaus Drasdo freuen sich über den erfolgreichen Wettkampf.

Kai Rigterink und Bundestrainer Klaus Drasdo freuen sich über den erfolgreichen Wettkampf.

„Hierbei war sehr viel Fingerspitzengefühl nötig, um unter hohem Leistungsdruck den Überblick über den komplexen Aufbau der Anlage und die zu bewältigenden Aufgaben zu behalten,“ blickt Sieger Kai Rigterink auf diese Herausforderung zurück. Anschließend sollte eine KNX Gebäudeautomatisierung und eine Kleinsteuerung (Logikmodul Siemens LOGO! 8) programmiert werden. Als letzte Aufgabe mussten die Elektrofachkräfte die Anlage prüfen und in
Betrieb nehmen.
Denkbar knapp war der Wettkampf, bei dem sich Kai Rigterink letztlich als bester Elektroinstallateur durchsetzen konnte. Für ihn und seine beiden Mitstreiter beginnt nun der Qualifikationsprozess für die Weltmeisterschaft der Berufe, die WorldSkills, im russischen Kazan im August 2019. „Ich bin begeistert mit welcher Energie die Teilnehmer
diese Aufgabe gelöst haben. Es war ein spannender Wettkampf bis zur letzten Minute, sagt WorldSkills-Germany-Experte Klaus Drasdo.
Der Deutsche Nationalwettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Als Ausrichter wurde WorldSkills Germany in diesem Jahr unterstützt von der Vattenfall Wärme Berlin AG, der Chauvin-Arnoux-Gruppe, der Fränkischen, Lapp Deutschland, Obo Bettermann und der Sonepar Industrie-Elektro-Handelsgesellschaft.

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