Sebastian Knopf im Wettkampf bei der WM der Berufe, WorldSkills Abu Dhabi 2017.
Sebastian Knopf hat es in seinen jungen Jahren beruflich bereits weit gebracht. 2015 qualifizierte sich der damals 20-Jährige beim Bundesleistungswettbewerb „Profis leisten was“ des Kfz-Gewerbes für die Teilnahme an der Europameisterschaft der Berufe. Bei den EuroSkills Göteborg 2016 trat er gegen 13 europäische Kfz-Kolleg*innen an und gewann die Bronzemedaille. Ein Jahr später wurde er bei der WM der Berufe, den WorldSkills Abu Dhabi 2017, mit der Exzellenzmedaille ausgezeichnet. Nach diesem beruflichen Erfolg schloss Sebastian direkt die Fortbildung zum Meister im Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk an und wechselte 2018 zu seinem aktuellen Arbeitgeber, einem Mercedes Benz-Partner in Pirmasens. Dort ist er heute als Kfz-Elektriker in der Diagnosetechnik tätig.

Wir haben Sebastian zu seiner Berufswahl, den Vorteilen seines Berufs und seiner Teilnahme an den internationalen Wettbewerben gefragt:

1. Was gefällt dir an deinem Beruf als Kfz-Mechatroniker bzw. heute als Kfz-Elektriker?
Ich mochte schon immer das Geräusch der Motoren und den Geruch von Benzin. Auch die Technik der Kraftfahrzeuge hat mich von klein auf fasziniert. Besonders reizt mich die abwechslungsreiche Arbeit, denn kein Tag ist wie der andere. Es gibt immer wieder neue Aufgaben und Probleme zu lösen. Für mich ist es nicht einfach ein Beruf, sondern eine Berufung.

2. Wie bist du zu deinem Ausbildungsberuf gekommen?
Den größten Einfluss auf meine Berufswahl hatten mein Vater und mein Großvater. Sie sind beide ebenfalls Kfz-Meister. Schon als Kleinkind war ich mit dabei, wenn an Autos „geschraubt“ wurde. Man kann also sagen, dass mir der Beruf in die Wiege gelegt wurde.

3. Warum würdest du anderen jungen Menschen den Beruf als Kfz-Mechatroniker*in empfehlen?
Der Beruf des*der Kfz-Mechatroniker*in bietet ein breit gefächertes Aufgabenfeld. So wird es definitiv nie langweilig. Außerdem bringt die ständig fortschreitende Technik immer neue Herausforderungen mit sich. Es wird sich in den nächsten Jahren noch vieles verändern, da lernt man in der Kfz-Technik also auch nie aus. Außerdem hat die eigene berufliche Tätigkeit in dem Bereich auch den Vorteil, dass man seine eigenen Fahrzeuge selbst warten und reparieren kann.

4. Welche Talente oder Fähigkeiten sollte man als Kfz-Mechatroniker*in besitzen?
Auf jeden Fall sollte man handwerkliches Geschick mitbringen. Weitere Fähigkeiten wären Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein und Kundenfreundlichkeit.

5. Wie war es für dich, bei den EuroSkills und auch bei den WorldSkills dabei zu sein?
Für mich war das eine riesige Lebenserfahrung, bei den EuroSkills 2016 und bei den WorldSkills 2017 dabei gewesen zu sein. Es hat mega Spaß gemacht. Ich habe so viele neue Leute kennengelernt und konnte mit diesen meine Erfahrungen austauschen. Überhaupt die Herausforderung anzunehmen und das Beste aus mir rauszuholen, war ein schönes Gefühl. Ich werde diese Zeit niemals vergessen.

6. Welchen Einfluss hatte deine Teilnahme an der Europameisterschaft und der Weltmeisterschaft der Berufe auf deine weitere persönliche und Karriereentwicklung?
Die Teilnahme an den internationalen Wettbewerben hatte einen sehr großen Einfluss. So etwas geleistet zu haben, kann nicht jeder von sich behaupten. Es waren schwere Monate vor den Wettbewerben mit den vielen Tagen an Vorbereitung, aber es hat sich absolut gelohnt. In Sachen Karriere bin ich meiner Linie treu geblieben: Ich arbeite noch immer sehr gerne mit Kraftfahrzeugen. Ein Wechsel in die Industrie kam für mich nicht infrage. Die EuroSkills und WorldSkills haben mich dazu motiviert, den Meisterbrief zu machen. Diesen habe ich dann letztendlich als bester aller Gewerke erfolgreich abgeschlossen.

7. Was möchtest du in den nächsten Jahren beruflich noch erreichen?
Ich habe da bisher gar keine konkreten Ziele. Ich lasse einfach alles auf mich zukommen und schaue, was die Zukunft mir bringt.

Mehr über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten im Kfz-Gewerbe gibt es auf wasmitautos.com

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